Am 17.12.2019 fand der Nachhaltigkeitstag an der EKG statt. Jeder Jahrgang hat sich während der Unterrichtszeit einen Vortrag über die Energievision 2050 angehört. Der Vortrag wurde an die jeweilige Altersstufe angepasst und die dazu passenden Themen wurden angesprochen. Es ging größtenteils um Energien und wie sie erzeugt und gespart werden können. Außerdem ging es um Nachhaltigkeit und wie man nachhaltiger leben kann, was die Hauptverursacher des Klimawandels sind und vieles mehr. So wurde beispielsweise das Thema Mobilität und die Idee der „autofreien Innenstadt“ behandelt, wie es im letzten Sommer schon probeweise in Hamburg versucht wurde. Der Bau von energieeffizienten Wohnhäusern war ebenfalls ein Thema. Ein anderes großes Thema war auch noch die Ernährung der Menschen. Da der Fleischkonsum einer der Hauptverursacher des Klimawandels ist, wurden auch Alternativen, wie Insektenburger vorgestellt.

 

Dadurch, dass die Sonne am meisten Energie von sich gibt, können wir Menschen davon profitieren, indem wir zum Beispiel mit Solarenergie Strom erzeugen können.  Seit 250 Jahren wird täglich Erdöl, Erdgas und Braunkohle in die Luft geblasen, was wiederum schlecht für das KLima ist. Außerdem erhöht sich wegen der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas, die Temperatur des Erdkerns, wodurch die Antarktis zu schmelzen beginnt und der Meeresspiegel langsam ansteigt.  Deswegen sind viele Regionen bedroht, wie zum Beispiel Bangladesh. In Hamburg wurde vorgesorgt, denn es wurden am Wasser in der Hafencity ca. neun Meter hohe Wände gebaut, um die Stadt vor Überschwemmungen zu schützen.

Weil die Temperatur immer weiter ansteigt und der Planet immer wärmer wird, trocknet das Land aus. Es wird wärmer und das Wasser wird knapp. Beispielsweise bringt jeder Mensch in einem Jahr ca. 33 Quadratmeter Eis zum schmelzen. Weil es immer wärmer wird, trocknet der Boden in Ländern wie Afrika sehr stark aus, weshalb dort momentan Wasserknappheit herrscht. Es gibt aber eine Organisation namens „Help“, die sich dafür einsetzt, dass jeder Mensch in Afrika etwas zu trinken bekommt. Dafür bauen sie Brunnen, deren Pumpen mit kostengünstiger Solarenergie betrieben werden. Außerdem bauen sie kleine Krankenhäuser, um unterernährten Kindern zu helfen.

 

Ein Baum speichert pro Jahr ca. 10 Kilogramm CO2 im Holz. Das ist gut, denn dann ist das CO2 nicht in der Luft und schadet uns und der Umwelt somit auch nicht. Es gibt eine Organisation, die sich „Plant for the planet“ nennt. Sie pflanzen Bäume und suchen freiwillige Helfer, die sich ihnen anschließen wollen. Insgesamt haben sie schon über 1.000 Milliarden Bäume gepflanzt. Ihr Motto lautet : „Stop talking, start planting!“

Das Ziel ist es, die Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen. Das bedeutet, dass nur so viele Treibhausgase ausgestoßen werden sollen, wie der

Atmosphäre entnommen werden.

China, die Vereinigten Staaten sowie auch Europa stoßen immer noch am meisten CO2 aus.

Klimaforscher sagen, dass es nicht darauf ankommt, wie viel Energie wir nutzen, sondern wie wir sie nutzen! Auf jeden Fall sollte jeder seine Lebensgewohnheiten überdenken und etwas gegen den Klimawandel tun!

 

 

                                                                                 Interview

Am Nachmittag nach dem Vortrag durften wir Jonas Laß, der den Vortrag gehalten hat, noch ein paar Fragen stellen.

 

BluePage: Wie bist du auf unsere Schule aufmerksam geworden?

Jonas Laß: Durch meine Kollegen, die einen Plan machen, in welcher Woche ich wo meine Vorträge halte.

Bluepage: Sollte deiner Meinung nach jeder mal einen Insektenburger probieren?

Jonas Laß: Nein, jeder sollte sich aber selber mal Gedanken machen, was man isst.

BluePage: Wie war dein erster Eindruck von unserer Schule, und hat er sich bestätigt?

Jonas Laß: Ja, auf jeden Fall. Man sieht sehr deutlich an der Schule, dass die Schüler selber die Möglichkeit haben Ideen mit einzubringen.

BluePage: Glaubst du, dass die Menschen es schaffen können, den Klimawandel aufzuhalten?

Jonas Laß: Auf jeden Fall kann der Prozess verlangsamt werden, aber das Stoppen wird glaube ich schwierig. Die nächsten fünf bis zehn Jahre werden sehr wichtig sein.

BluePage: Würde es helfen,  wenn die Mehrheit der Menschen Vegetarier/ Veganer wäre?

Jonas Laß: Ja, denn der Fleischkonsum ist der Hauptgrund des Klimawandels!

 

 

 

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